Ein Großteil seines Lebens hat Yann Zitouni in der Radiowelt verbracht, in England, Frankreich und heute in der Schweiz. Parallel zu diesem Werdegang entwickelte er eine Leidenschaft für die Fotografie, bis er sich entschied, sein Hobby zum Beruf zu machen. Er ist der Autor eines Fotobuchs (Swiss Life, erschienen bei Particules en Suspension), das sich mit sichtbaren Inschriften im öffentlichen Raum der Schweiz beschäftigt, und eines seiner Bilder ist im Katalog von Éditions Mucho Love zu finden. Er arbeitet vorwiegend als Porträtfotograf und hat hauptsächlich für Künstler aus der Westschweiz (Phanee de Pool, Fabian Tharin) oder aus dem Ausland (den kanadischen Saxophonisten Jowee Omicil) gearbeitet. Sowohl in diesen Porträts als auch in seinen persönlicheren Projekten versucht er, eine leichte Spannung zu erzeugen. Für ihn ist Schönheit interessanter, wenn sie durch verschiedene technische und künstlerische Elemente – Licht, Unschärfe, Ironie, die Ambivalenz der Aussage… – verfremdet wird.