Nach drei Jahren harter Arbeit, in denen teilweise täglich mehr als 700 Arbeiter im Einsatz waren, wurde der Montsalvens-Staudamm im Frühjahr 1921 in Betrieb genommen. Um zu markieren
Zu diesem 100. Jahrestag hat ein Autorenkollektiv das Buch (Il y a) de l'électricité dans l'eau verfasst, das die Geschichte dieses innovativen Staudamms nachzeichnet.
Um diese Publikation, die im November 2021 erscheinen wird, zu begleiten, haben die Editions de l'Hèbe zwei Freiburger Fotografen eine Carte blanche gegeben: Elise Heuberger und Michel Roggo.
Mit viel Sensibilität und Subtilität ist es Elise Heuberger gelungen, die Kraft einzufangen, die von diesem beeindruckenden Betonbauwerk ausgeht. In fünf Triptychen geht sie elegant mit der Unschärfe um, sowohl bei Tag als auch bei Nacht, und liefert eine traumhafte Vision dieses künstlichen Ortes, der schließlich mit der Landschaft verschmolzen ist.
Für 2020 hatte Michel Roggo eine neue Expedition zum Baikalsee und in das Amazonasgebiet geplant, die er seit Jahrzehnten so gut fotografiert hat. Aufgrund der Pandemie fiel sein Plan jedoch ins Wasser (das ist der Fall). Er entschied sich für die Flüsse von
la Gruyère und entdeckte dort eine flammende Unterwassernatur. «Ich hätte nie gedacht, dass ich in unserer Region so schöne Bilder finden würde», erklärt er, nachdem er die Zuflüsse des Sees durchquert hat
von Montsalvens... hundertfach.
Das Projekt «Weiße Wand» stellt in Zusammenarbeit mit PPAF regelmäßig die Arbeit eines Freiburger Berufsfotografen auf einer Wand im Erdgeschoss des Museums aus.