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Ein Sprung in den Pool von Bulle mit Nicolas Repond

Nicolas Repond wurde von der Stadt Bulle beauftragt, den Umbau des Schwimmbads zwischen 2020 und 2021 fotografisch zu begleiten, und zwar vor, während und nach den Arbeiten. Zwei Dinge fallen auf, wenn man die Bilder entdeckt, die das alte Schwimmbad vor seiner Schließung im Jahr 2020 zeigen.

Da ist zunächst einmal die Aufmerksamkeit für die Menschen - die Stammgäste, das Personal, die bunte und laute Menge der Badenden und Schwimmenden, das fröhliche Durcheinander der Planschbecken, die Konzentration der Schwimmer pro Kilometer, kurz gesagt, die ausufernde Soziologie der Bevölkerungsgruppen, die im Laufe der Zeit die Becken besuchten. Seit seinen Anfängen im Jahr 1918 hatte das Schwimmbad in der Nähe des Arbeiterviertels der Rue Sciobéret eine volkstümliche Berufung, die es bis heute beibehalten hat. Dies spiegelt sich in den Bildern des Fotografen wider.

Zweitens und auf subtilere Weise hat sich Nicolas Repond für die Umgebung, die Bauten und die Beschilderung interessiert, die das Baden einrahmen. Er zeichnet ein scharfsinniges und manchmal ironisches Porträt. Über den ursprünglichen Auftrag - die Überwachung einer Baustelle - hinaus zeigt der Fotograf auch die Beziehungen, die zwischen einem Ort und seinen Nutzern geknüpft werden. Er berührt mit dem Finger die tiefe Identität dieses so banalen und doch so besonderen Ortes.

Das Schwimmbad ist eine geschlossene Welt, die vom Rest der Stadt durch ein ganzes Programm von Trennwänden, Mauern, Toren und Baumhecken abgetrennt ist, deren Hauptfunktion darin besteht, die (teilweise) entblößten Körper der Benutzer vor den Augen der Passanten zu verbergen. Wir betreten das Gebäude gemeinsam mit dem Fotografen.

Einige Fotografen

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